Literatur

Hinweise: In der folgenden Übersicht gebe ich häufig zuerst ein oder mehrere Standardwerke an. Das sind die Werke, an denen ich mich hinsichtlich Inhalt und/oder Terminologie am meisten orientiert habe bzw. die mit den Auffassungen, die hier vertreten werden, am ehesten kompatibel sind. Danach folgen meist weitere Arbeiten. Die Hervorhebung einiger Werke als Standardwerke und die Nennung oder Nicht-Nennung anderer Werke impliziert keinerlei Wertung hinsichtlich der Qualität des Inhalts oder der Darbietung. Diese Literaturübersicht ist also größtenteils selektiv und willkürlich, und ich sehe angesichts der Überproduktion (auch) sozialwissenschaftlicher Literatur keinen Weg, das zu ändern.

Des weiteren ist zu beachten: Ich bin zwar der Auffassung, dass 'quantitative' und 'qualitative' Methoden nicht aufeinander reduzierbar sind und auch nicht oder nur selten ineinander übersetzbar oder problemlos miteinander kompatibel. Ich bin aber ebenso der Auffassung, dass gerade aus diesem Spannungsverhältnis folgt, dass beide 'Methodologien' (wenn man so will) gleichermaßen wichtig sind. Daher vermeide ich im folgenden jedenfalls so gut ich kann eine Trennung der Literatur in 'quantitative' oder 'qualitative' Literatur, soweit sich diese nicht aus der Sache ergibt (z.B. spezielle Verfahren). Das macht das ganze zwar unübersichtlicher, führt aber vielleicht dazu, dass die beiden 'Lager' (und dass es sie gibt, ist, so bedauerlich es ist, nicht zu bestreiten) hin und wieder einen Blick über den eigenen Tellerrand werfen. Nur die Literatur zur statistischen Datenauswertung weise ich getrennt aus.


Vorbereitung auf das Berufsleben als Akademiker

Viele Personen, die eine Uni-Karriere einschlagen wollen, wissen vorher gar nicht, worauf sie sich einlassen. Die folgenden Werke vermitteln eine Vorstellung davon. Bevor Sie also weitermachen, sollten Sie diese Bücher studieren.

  • Lodge, David: Small World, div. Auflagen bei Penguin Books (deutsch: Schnitzeljagd, Berlin: Ullstein, 1987).
  • Amis, Kingsley: Lucky Jim. Diverse Ausgaben seit 1954, zuletzt z.B. bei Penguin Books.
  • Schwanitz, Dieter: Der Campus, Frankfurt, Berlin, Weimar: Goldmann, 1996.
  • Vischer, Daniel: Plane Deinen Ruhm! Zürich, Stuttgart: vdf/Schäffer-Poeschel, 1992 (4. Aufl).

Ferner zu empfehlen:

  • Allmendinger, Jutta (Hrsg.): Karriere ohne Vorlage. Junge Akademiker zwischen Hochschule und Beruf. Hamburg: edition Koerber-Stiftung, 2005.

Einführungen in die Methoden der empirischen Sozialforschung, Handbücher

  • Babbie, Earl: The Practice of Social Research. Belmont, CA: Wadsworth, 1992.
    • Ein schönes amerikanisches Lehrbuch für die standardisierte Sozialforschung: Einfach, streckenweise unterhaltsam, aber nur selten unterkomplex. Mit ein paar Punkten der Darstellung bin ich jedoch inhaltlich nicht einverstanden.
  • Coffey, A./Atkinson, P.: Making Sense of Qualitative Data. Thousand Oaks: Sage, 1996.
    • Ein gutes Buch aus der neueren Generation angelsächsischer qualitativer Forschung – pragmatischer, weniger grundlagentheoretisch belastet.
  • Dey, I.: Qualitative Data Analysis. A User-Friendly Guide for Social Scientists. New York, London: Routledge, 1993.
    • Wie der Untertitel sagt ... Muss durch weiterführende Literatur ergänzt werden.
  • Diekmann, Andreas: Empirische Sozialforschung: Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Reinbek bei Hamburg: rowohlt, 1995 (seither viele weitere Auflagen, teilweise mit Erweiterungen)
    • Hier werden die Grundlagen (fast ausschließlich) der (standardisierten) Sozialforschung in gleichzeitig unterhaltsamer und intelligenter Weise dargestellt. Einziger Mangel: Die Gliederung ist nicht so stringent wie beim Konkurrenten Schnell/Hill/Esser. Und im Teil zur Datenauswertung sind zumindest in der 1. Auflage einige Flüchtigkeitsfehler – alleine auf S. 573 findet man deren dreie. In der 6. Auflage sind diese Fehler korrigiert, vermutlich auch schon in früheren (ich habe aber keine Zeit, alle Auflagen durchzusehen).
  • Flick, Uwe: Qualitative Forschung, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1995 (seither mehrere weitere Auflagen).
    • Soweit ich sehe, das einzige deutschsprachige Lehrbuch zur qualitativen Forschung, das allen Aspekten von Forschungsdesign und Fallauswahl über die Datenerhebung bis zu den Auswertungsverfahren und der Präsentation der Ergebnisse gleichermaßen Aufmerksamkeit schenkt. Das ergibt einerseits einen konzisen Überblick, den man so sonst nirgends findet, auf der anderen Seite würde man sich manchmal mehr Ausführlichkeit und/oder Genauigkeit wünschen.
  • Kleemann, Frank/Krähnke, Uwe/Matuschek, Ingo: Interpretative Sozialforschung. Eine praxisorientierte Einführung. Wiesbaden VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2009.
    • Auch dieses Buch ist ausschließlich auf sog. qualitative Methoden, noch genauer: auf Verfahren der Analyse "textförmiger" Daten (wie es hier heißt) ausgerichtet. Die theoretischen Grundlagen der vorgestellten Verfahren – Konversationsanalyse, Narrationsanalyse, Objektive Hermeneutik und Dokumentarische Methode – werden knapp, aber prägnant (und abgerundet mit Hinweisen auf weiterführende Literatur) dargestellt, zur Datenerhebung gibt es nur punktuell, teilweise aber auch gar keine Hinweise, ganz ausführlich ist dann die Darlegung der Schritte beim Auswerten der Daten. Merkwürdigerweise fehlen jegliche Hinweise auf die Entwicklung von Fragestellungen, das Forschungsdesign, den Feldzugang oder andere Probleme, die sich vor der Datenerhebung und -auswertung stellen. Insofern also nur ein "halbes" Lehrbuch.
  • Kleining, G.: Qualitativ-heuristische Sozialforschung, Hamburg: Fechner, 1994.
    • Kleining geht unbelastet von vielen Grundlagendiskussionen mit sozialwissenschaftlichem Sachverstand an die Dinge. Kein Lehrbuch im klassischen Sinn, aber eines, aus dem man sehr viel lernen kann.

      Leider ist dieses Buch ebenso vergriffen wie das folgende:
  • Kleining, G.: Lehrbuch Entdeckende Sozialforschung. Band 1: Von der Hermeneutik zur qualitativen Heuristik, Weinheim: Beltz, PVU 1995.
    • Auch hier viele Anregungen. Manchmal etwas unpräzise. Mehr Tippfehler, als uns Hochschullehrern, die wir Studierende zur Abgabe möglichst fehlerfreier Texte anhalten, lieb sein kann. Aber auf jeden Fall lesenswert. Band 2 ist übrigens leider nie erschienen.
  • Lamnek, Siegfried: Qualitative Sozialforschung, 2 Bde., München/Weinheim: PVU, 1988, 2. Aufl. 1993, 3. Aufl. 1995.
    • Einigermaßen enzyklopädisch. Gut, wenn man sich auf Prüfungen vorbereiten will. Sollte für die praktische Arbeit durch andere Werke ergänzt werden, inbesondere solche, die sich genauer mit Auswertungsverfahren befassen.
  • Przyborski, Aglaja/Wohlrab-Sahr, Monika: Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg, 2008.
    • So wünscht man sich Lehrbücher: Von der Reflexion theoretischer Grundlagen bis hin zu ausführlichen Beispielen ist alles drin. Der Schwerpunkt liegt auf Interviewverfahren (einschließlich Gruppendiskussionen), Beobachtungsdaten erfahren weniger Aufmerksamkeit. Als Auswertungsverfahren werden vorgestellt: Grounded Theory, Narrationsanalyse, Objektive Hermeneutik und Dokumentarische Methode.
  • Schnell, Rainer/Hill, Paul/Esser, Elke: Methoden der empirischen Sozialforschung. München, Wien: Oldenbourg, 5. Aufl. 1995 (seither immer wieder neue Auflagen, die meist auch mit Erweiterungen verbunden sind).
    • Zwei große Vorteile hat dieses Buch: Die gute, übersichtliche Darstellung und die Hinweise auf weiterführende Literatur. Leider stellenweise etwas trocken. Und dass es so etwas wie qualitative Forschungsansätze gibt, erfährt man nur bei sehr genauem Lesen; worum es dabei geht, gar nicht.
  • Strauss, Anselm L.: Grundlagen qualitativer Sozialforschung. München: Fink (UTB 1776), 1994.
    • Hier wird detailliert mit Beispielen vorgeführt, wie qualitative Forschung (à la Strauss) geht.
  • Titscher, Stefan/Meyer, Michael/Wodak, Ruth/Vetter, Eva: Methoden der Textanalyse. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1998.
       Englische Version:
    Titscher, Stefan/Meyer, Michael/Wodak, Ruth/Vetter, Eva: Methods of Text and Discourse Analysis. In Search of Meaning. London: Sage. 2000.
    • In diesem Buch geht es vor allem um Verfahren der (qualitativen) Datenauswertung, auch eine Reihe solcher, die im deutschen Sprachraum weniger bekannt sind.
  • Weischer, Christoph: Sozialforschung. Konstanz: UVK UTB, 2007.
    • Auch dieses Buch versucht, qualitativen wie quantitativen Methoden gleichermaßen gerecht zu werden. Auch hier wird man konstatieren müssen, dass es nicht leicht ist, das gesamte Feld der empirischen Sozialforschung zwischen zwei (Lehr-)Buchdeckel zu bringen, zumal das Spektrum der Themen von erkenntnistheoretischen Fragen und der Diskussion grundlegender theoretischer Konzepte bis hin zu handwerklichen Problemen bei der Erstellung von Fragebögen reicht. Je nach eigenen Schwerpunktsetzungen wird man daher manches hier zu knapp behandelt finden. Ein Stichwortverzeichnis wird schmerzlich vermisst.

  • Alasuutari, Pertti/Bickman, Leonard/Brannen, Julia (Hrsg.): The SAGE Handbook of Social Research Methods. London: Sage, 2008.
    • Versucht, quantitative und qualitative Methoden zu berücksichtigen. Die größtenteils, aber nicht durchgängigen ausgezeichneten Beiträge geben Überblicke, detaillierte Anleitungen zu geben ist dagegen nicht angestrebt.
  • Arbeitsgruppe Bielefelder Soziologen: Kommunikative Sozialforschung. München: Fink, 1976.
    • Wer sich für frühe Formulierungen von Positionen und Verfahren qualitativer Forschung in Deutschland interessiert, sollte diesen Band kennen.
  • Atteslander, Peter: Methoden der empirischen Sozialforschung. Berlin, New York: de Gruyter Studienbuch, 9. neu bearb. u. erw. Aufl. 2000, 10. neu bearb. u. erw. Aufl. 2003.
    • Als Ergänzung zu anderen Lehrbüchern geeignet, vor allem hinsichtlich der Datenerhebungsmethoden. Als alleinige Lerngrundlage reicht dieses Buch m. E. nicht aus, weil einige Aspekte zu knapp oder ungenau abgehandelt werden.
  • Behnke, Joachim/Baur, Nina/Behnke, Natalie: Empirische Methoden der Politikwissenschaft. Paderborn: Schöningh (UTB), 2006.
    • Ein auch für andere SozialwissenschaftlerInnen geeignetes Lehrbuch, wenngleich naturgemäß die politikwissenschaftlichen Beispiele überwiegen. Großer Vorzug neben der meist klaren und verständlichen Darstellung: die jedenfalls dem Grundsatz nach gleichberechtigte Behandlung qualitativer Methoden. Gut auch die Hinweise auf weiterführende Literatur. Auf der anderen Seite wird einiges arg kurz oder vereinfacht dargestellt; so fehlen beispielsweise Ausführungen über die Formulierung von Hypothesen – aus Sicht der standardisierten Sozialforschung das A und O jeder Untersuchung – nahezu völlig. Wer sich anhand eines einzigen Buches einen ersten Überblick über die empirische Sozialforschung verschaffen möchte, liegt hier nicht völlig verkehrt, sollte aber für eine vertiefte Befassung mit der Materie zu weiteren Texten greifen.
  • Baur, Nina/Blasius, Jörg (Hrsg.): Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS, 2014.
    • Der Versuch eines breiten Überblicks ist nicht überall geglückt, aber einzelne Kapitel (vor allem solche zur standardisierten Umfrageforschung) sind sehr gelungen.
  • Bohnsack, Ralf: Rekonstruktive Sozialforschung. Opladen: Leske + Budrich, 1991 (3. Aufl. 1999, 4. durchgesehene Auflage 2000, 5. Aufl. 2003).
    • Das Buch bezieht sich vorrangig auf Verfahren der Datenauswertung und hier in erster Linie die vom Verfasser entwickelte "dokumentarische Methode" und die Objektive Hermeneutik. Verfahren der Datenerhebung – hier: narrative Interviews und Gruppendiskussionen – werden kaum hinsichtlich ihrer forschungspraktischen, sondern vor allem ihrer methodologischen Seite diskutiert.
  • Bortz, Jürgen/Döring, N.: Forschungsmethoden und Evaluation. Berlin, Heidelberg, New York: Springer, 1995 (2. Aufl), 3. überarbeitete Aufl. 2002.
    • Zu Recht das Standardlehrbuch für PsychologInnen. Aber auch andere SozialwissenschaftlerInnen können bzw. sollten einiges daraus lernen. Warum beachten z.B. Soziologen nie Fragen der Teststärke?
  • Brenner, M./Marsh, P./Brenner, M. (Hrsg.): The Social Contexts of Method. London, 1978.
  • Breuer, F. (Hrsg.): Qualitative Psychologie. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1996.
  • Brüsemeister, Thomas: Qualitative Forschung. Ein Überblick. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2000.
  • Creswell, J. W.: Qualitative Inquiry and Research Design. Choosing Among Five Traditions. Thousand Oaks: Sage, 1998.
  • de Vaus, David: Research Design in Social Research. London: Sage, 2001.
  • Douglas, Jack D.: Investigative social research. Beverly Hills, 1976.
  • Flick, Uwe (Hrsg.): The SAGE Handbook of Qualitative Data Analysis. London: SAGE, 2014.
    • Hier steht fast alles zum Thema drin. Eines der wenigen Bücher, in dem deutsche neben internationalen Ansätzen gut präsent sind; meist findet man nur entweder – oder.
  • Filstead, W. J. (Hrsg.): Qualitative Methodology. Firsthand involvement with the Social World. Chicago: Markham, 1970.
  • Friedrichs, Jürgen: Methoden empirischer Sozialforschung (WV Studium, Bd. 28). Opladen: Westdeutscher Verlag, 1998 (15. Auflage).
  • Garz, D./Kraimer, K.(Hrsg.): Qualitativ-empirische Sozialforschung. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1991.
  • Gerdes, K. (Hrsg.): Explorative Sozialforschung. Stuttgart; Klett, 1979.
  • Girtler, Roland: Methoden der qualitativen Sozialforschung. Wien: Böhlau, 1984.
  • Girtler, Roland: Methoden der Feldforschung. Stuttgart: UTB, 2001 (4. Aufl.).
  • Häder, Michael: Empirische Sozialforschung. Eine Einführung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2006.
    • Neues, sehr breit angelegtes Buch. Geht vergleichsweise ausführlich auf neuere Formen der Befragung ein. Qualitative Methoden werden erwähnt, doch ist die Darstellung im Vergleich zu den standardisierten Verfahren sehr kurz.
  • Hakim, Catherine: Research Design. Strategies and Choices in the Design of Social Research. London: Allen & Unwin, 1987.
    • Dieses Buch diskutiert neben standardisierten Befragungen (im Quer- und Längsschnitt) und Experimenten auch qualitative Forschungsmethoden, die Analyse prozess-produzierter Daten, Fallstudien sowie Meta- und Sekundäranalysen – also durchaus Dinge, die in der deutschsprachigen Literatur oft nicht vorkommen. Nachteil dieser breiten Herangehensweise: Die einzelnen Themen werden relativ knapp abgehandelt.
  • Hardy, Melissa/Bryman, Alan (Hrsg.): The Handbook of Data Analysis. Los Angeles: SAGE, 2009 (Paperback Edition).
    • Hier werden neben den statistischen Verfahren auch einige Ansätze zur Analyse qualitativen Datenmaterials vorgestellt.
  • Hitzler, Ronald/Reichertz, Jo/Schröer, Norbert (Hrsg.) Hermeneutische Wissenssoziologie.Standpunkte zur Theorie der Interpretation, Konstanz: Universitätsverlag Konstanz, 1999.
  • Hopf, Christel/Weingarten, Elmar (Hrsg.): Qualitative Sozialforschung. Stuttgart: Klett-Cotta, 1979.
  • Jüttemann, Gerd (Hrsg.): Qualitative Forschung in der Psychologie. Weinheim, Basel: Beltz, 1985.
  • Kromrey, Helmut: Empirische Sozialforschung. Stuttgart: Lucius & Lucius / UTB, 2006 (11. Auflage).
    • Ein Klassiker, zu dem es auch immer wieder neue Auflagen gibt.
  • Laatz, Wilfried: Empirische Methoden. Ein Lehrbuch für Sozialwissenschaftler. Thun, Frankfurt a. M.: Harri Deutsch, 1993
    • Wie bei diesem Verlag üblich ein sehr preisgünstiges Buch. Ob man den Preis auch in Relation zum Inhalt als günstig empfindet, hängt vornehmlich von der Sehschärfe des Lesers oder der Leserin ab: Das Buch ist durchgängig in einem Schriftgrad gesetzt, den man üblicherweise bei Fußnoten so gerade eben noch hinnehmen würde. Dafür kriegt man relativ viel Text geliefert.
  • Lincoln, Yvonna S./Guba, Egon G.: Naturalistic Enquiry. Beverly Hills, CA: Sage, 1985.
  • Lueger, Manfred: Grundlagen qualitativer Feldforschung. Wien: WUV (UTB 2148), 2000.
    • Wie der Name schon sagt, geht es hier vor allem um Grundlagen. Da Beispiele selten sind und nur kurz angerissen werden, ist dieses Buch wohl erst verständlich, wenn man bereits einen gewissen Überblick über qualitative Forschung, nicht zuletzt konkrete Beispiele, gewonnen hat.
  • Marshall, C./Rossman, G. B.: Designing Qualitative Research. Thousand Oaks: Sage, 1995 (2. Aufl.).
  • Mason, J.: Qualitative Researching. Thousand Oaks, London: Sage, 1997.
  • Maxwell, J. A.: Qualitative Research Design – an Interactive Approach. Thousand Oaks: Sage, 1996.
  • Miles, M. B./Huberman, A. M.: Qualitative Data Analysis. A Sourcebook of New Methods. Beverly Hills: Sage, 1984, 2. (erw.) Auflage 1995.
  • Schröer, Norbert (Hrsg.): Interpretative Sozialforschung. Auf dem Wege zu einer hermeneutischen Wissenssoziologie. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1994.
  • Schatzman, Leo/Strauss, Anselm L.: Field Research. Strategies for a Natural Sociology. Englewood Cliffs, NJ: Prentice Hall, 1973.
    • Ein Klassiker aus den USA – stark an den Bedürfnissen teilnehmender Beobachtung ausgerichtet. Es geht also auch um Fragen des Zugangs, der Protokollierung usw.
  • Schumann, Siegfried: Repräsentative Umfrage. Praxisorientierte Einführung in empirische Methoden und statistische Analyseverfahren. München, Wien: Oldenbourg, 3. über arbeitete Auflage 2000
    • Führt kurz in wichtige Aspekte der Durchführung standardisierter Umfragen sowie in die elementaren Verfahren zu deren Auswertung ein. Als erster Einstieg sicherlich geeignet, bedarf allerdings in beiden Gebieten der Vertiefung durch ausführlichere Werke.
  • Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften. Stuttgart: Metzler, 1979.
  • Spöhring, Walter: Qualitative Sozialforschung. Stuttgart: Teubner, 1995 (2. Aufl.)
  • Strauss, Anselm L./Corbin, J.: Grundlagen Qualitativer Sozialforschung. Weinheim: Beltz, Psychologie Verlags Union, 1996.
  • Wienold, Hanns: Empirische Sozialforschung. Praxis und Methode. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot, 2000.

Einführungen in die statistische Datenauswertung

  • Bohrnstedt, George W./Knoke, David: Statistics for Social Data Analysis. Itasca, Ill: Peacock, 1994.
  • Bourier, Günther: Beschreibende Statistik. Praxisorientierte Einführung – Mit Aufgaben und Lösungen (8., überarbeitete Auflage). Wiesbaden: Gabler, 2010.
    • Gut nachvollziehbare Einführung, die sich vor allem an Ökonomen richtet; so werden etwa Preisindizes oder die Zeitreihenanalyse behandelt.
  • Clauß, Günter/Finze, Falk-Rüdiger/Partzsch, Lothar (2002): Statistik. Für Soziologen, Pädagogen, Psychologen und Mediziner. Grundlagen. Frankfurt a: M.: Harri Deutsch.
    • Ein ziemlich vollgepacktes Buch, das Formeln und Rechenbeispiele (bis hin zur Faktorenanalyse!) über verbale Erläuterungen stellt. Vermittelt insgesamt ein breites Grundverständnis der deskriptiven Statistik sowie uni- und bivariater Prüfverfahren, die Kapitel über multivariate Analyse sind eher als erster Einstieg in dieses komplexe Feld geeignet. Moderne Verfahren der explorativen Datenanalyse fehlen leider völlig (daher z.B. zur Ergänzung in Erickson/Nosanchuk reinschauen, siehe weiter oben). Auf jeden Fall exzellent geeignet für alle, die sich den Zugang zu Statistik "per Hand" erarbeiten wollen – und das ist eigentlich der beste Weg!
  • Diaz-Bone, Rainer: Statistik für Soziologen. Konstanz: UVK / UTB Basics, 2006.
    • Eine recht brauchbare, nutzerfreundliche Einführung, die auch Fragen der Auswertungspraxis thematisiert, die für SozialwissenschaftlerInnen von Bedeutung sind (etwa Designgewichte, Missing Data usw.) – allerdings nur in Andeutungen. Grundlagen werden insgesamt eher knapp abgehandelt.
  • Ehrenberg, A. S.: Statistik oder der Umgang mit Daten, Weinheim 1986.
    • Der englische Titel heißt: Data Reduction. Das sagt viel über eine Philosophie der statistischen Datenauswertung, die in Deutschland leider zu wenig vertreten ist.
  • Engel, Andreas/Möhring, Michael/Troitzsch, Klaus G.: Sozialwissenschaftliche Datenanalyse. Mannheim u.a.: BI-Wissenschaftsverlag, 1995.
    • In Kürze wird hier das wichtigste vermittelt. Manchmal etwas knapp zu Lasten der Verständlichkeit. Bei den Grafiken in Kapitel 3.1 haben die Autoren leider vergessen hinzuzufügen, dass es sich hier um abschreckende Beispiele dafür handelt, wie man es auf keinen Fall machen darf. – Das Buch ist nicht mehr käuflich erwerbbar; ich glaube, es gibt den Verlag nicht mehr.
  • Freedman, David/Pisani, Robert/Purves, Rogers: Statistics. New York, London: W.W. Norton & Company, 3. Aufl. 1998 (4. Auflage für 2007 angekündigt).
    • Wer's ganz ganz langsam, Schritt für Schritt und mit vielen Beispielen und Übungsaufgaben braucht, ist hier gut bedient. Anders herum formuliert könnte man auch sagen: Gemessen am Umfang (580 Seiten plus 100 Seiten Anhang mit Fußnoten und Lösungen der Übungsaufgaben [leider manchmal etwas knapp]) steht erstaunlich wenig drin. Aber nochmal: Es gibt nicht wenige Studierende, deren Lerngeschwindigkeit dieses Buch entgegenkommen dürfte. Und das Buch ist durchaus von heilsamer Rigorosität in seinem Insistieren auf korrekter Anwendung statistischer Schlüsse. Gleichzeitig gelingt es den Autoren, diese Rigorosität mit der Empfehlung sinnvoller Daumenregeln zu kombinieren.
  • Hartung, Joachim/Elpelt, Bärbel/Klösener, Karl-Heinz: Statistik. Lehr- und Handbuch der angewandten Statistik. München, Wien: Oldenbourg, zahlreiche Auflagen seit 1982, im Jahr 2005 ist die 14. Auflage erschienen.
    • Sehr umfassendes Buch mit vielen Beispielen, davon aber relativ wenige aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich.
  • Jann, Ben: Einführung in die Statistik. München, Wien: Oldenbourg, 2002.
    • Ein gut brauchbares, manchmal etwas knappes Buch. Die Knappheit dürfte manchen Studierenden entgegenkommen – es wird auf überflüssige Worte und Formeln verzichtet. Im Teil über Inferenzstatistik fallen die Erläuterungen aber vielleicht zu kurz aus.
  • Maier, Jürgen/Maier, Michaela/Rattinger, Hans: Methoden der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse. München: Oldenbourg, 1999.
  • Müller-Benedict, Volker: Grundkurs Statistik in den Sozialwissenschaften. Eine leicht verständliche, anwendungsorientierte Einführung in das sozialwissenschaftlich notwendige statistische Wissen. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2001.
  • Nachtigall, Christof/Wirtz, Markus: Deskriptive Statistik. Statistische Methoden für Psychologen, Teil 1
    und
    dies.: Wahrscheinlichkeitsrechnung und Inferenzstatistik. Statistische Methoden für Psychologen, Teil 2
    beide: Weinheim und München: Juventa 1998
    • Diese Bücher sind didaktisch recht gut gemacht. Schade nur, dass sie mit einem gewöhnlichen Textverarbeitsprogramm geschrieben wurden und daher ziemlich schlecht aussehen. Und besonders schade, dass die Autoren nicht darüber nachgedacht haben, wie man Tabellen gestaltet, sondern einfach die (miserablen) Voreinstellungen der Software übernommen haben und so ein schlechtes Vorbild geben. Erst recht tun sie das, wo sie auch noch vergessen haben, Zahlen richtig – d.h. am Dezimalzeichen – auszurichten.
  • Quatember, Andreas: Statistik ohne Angst vor Formeln. Ein Lehrbuch für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. München: Pearson Studium, 2005.
    • Formeln kommen schon vor – aber die LeserInnen werden in der Tat eher behutsam an selbige herangeführt. Statistische Modellierung (also: Regressionsanalyse usw.), die für Sozialwissenschaftler eigentlich das grundlegende Handwerkszeug darstellt, bleibt allerdings außen vor.
  • Schilling, Oliver: Grundkurs: Statistik für Psychologen. München: W. Fink (UTB), 1998.
    • Ein gut verständlicher, kurzer Text, der auch in Fragen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Inferenzstatistik einführt. Im Bereich Graphik und explorative Analyse ist jedoch Fehlanzeige zu vermelden. Die Schwerpunkte liegen auf den für PsychologInnen typischen Verfahren der Mittelwertvergleiche bzw. analoger nicht-parametrischer Verfahren.
  • Tiede, Manfred/Voß, Werner: Beschreiben mit Statistik - Verstehen. München, Wien: Oldenbourg, 2001,
       und
  • Tiede, Manfred/Voß, Werner: Schließen mit Statistik - Verstehen. München, Wien: Oldenbourg, 2000.
    • Diese Bücher liefen brauchbare Mittelwege zwischen zu viel und zu wenig Detailliertheit – u.a., weil vor allem im zweiten Buch manche Ableitungen in die Fußnoten ausgelagert wurden. Der Verlag sollte sich allerdings schämen, so miserabel gesetzte Bücher – die Zeilenabstände variieren (ach was, sie wackeln, dass einem schlecht werden kann) – auf den Markt gebracht zu haben. Und der Preis von 34,80 Euro pro Band ist gerade im Fall des nicht wirklich voluminösen ersten Bandes ganz schön happig.
  • Wagschal, Uwe: Statistik für Politikwissenschaftler. München, Wien: Oldenbourg, 1999.
    • Didaktisch eigentlich gut gemacht, ist diese Buch als alleinige Einführung ungeeignet, weil die Inferenzstatistik hier nur in einem kurzen Kapitel abgehandelt wird. Unbedingt empfehlenswert: Kap. 15 über die (graphische) Darstellung von Informationen.
  • Wright, D. B.: Understanding Statistics. An Introduction for the Social Sciences. London: Sage, 1997.
  • Wooldridge, Jeffrey. Introductory Econometrics. A Modern Approach (4. Auflage): Florence, KY: Cengage Learning Services, 2008.

Weiterführende und spezielle Literatur zu Methoden der Sozialforschung

Handbücher, Lexika

  • Behnke, Joachim/Gschwend, Thomas/Schindler, Delia /Schnapp, Kai-Uwe: Methoden der Politikwissenschaft. Neuere qualitative und quantitative Analyseverfahren. Baden-Baden: Nomos, 2006.
  • Baur, Nina/Blasius, Jörg (Hrsg.): Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS, 2014.
  • Bohnsack, Ralf/Marotzki, Winfried/Meuser, Michael (Hrsg.): Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung. Opladen: Leske + Budrich, 2003.
  • Denzin, Norman K./Lincoln, Y. S.: Handbook of Qualitative Research. Thousand Oaks: Sage, 1994.
  • Diaz-Bone, Rainer/Weischer, Christoph (Hrsg.): Methoden-Lexikon für die Sozialwissenschaften. Wiesbaden: Springer VS, 2015.
  • Erdfelder, E./Mausfeld, R./ Meiser, Th./Rudinger, G.: Handbuch Quantitative Methoden. Weinheim: Beltz - Psychologie Verlags Union, 1996.
  • Flick, Uwe/Kardorff, Ernst v./ Rosenstiel, Lutz v./Wolff, Stefan (Hrsg.): Handbuch Qualitative Sozialforschung. München: PVU, 1991. (2. Aufl. 1995)
  • Flick, Uwe/Kardorff, Ernst v./ Steinke, Ines (Hrsg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000.
  • Friebertshäuser, B./Prengel, A. (Hrsg.): Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Weinheim und München: Juventa, 1997.
  • Roth, E. unter Mitarbeit von K. Heidenreich: Sozialwissenschaftliche Methoden. Lehr-und Handbuch für Forschung und Praxis. München, Wien: Oldenbourg, 1995 (4. Aufl.; 1. Aufl. 1984, 2. Aufl. 1987, 3. Aufl. 1993).

Aktenanalyse, Dokumentenanalyse, prozeßproduzierte Daten

  • Bick, W./Müller, P. J.: Sozialwissenschaftliche Datenkunde für prozeßproduzierte Daten: Entstehungsbedingungen und Indikatorenqualität, in: Bick, W./Mann, R./Müller, P. J. (Hrsg.): Sozialforschung und Verwaltungsdaten. Historisch-Sozialwissenschaftliche Forschungen, 17. Stuttgart: Klett-Cotta, 1984, S. 123-159.
  • Brusten, Manfred: Die Akten der Sozialbehörden als Informationsquelle für empirische Forschungen, in: Bick, W./Mann, R./Müller, P. J. (Hrsg.): Sozialforschung und Verwaltungsdaten. Stuttgart: Klett-Cotta, 1984, S. 238-258.
  • Grunow, Dieter: Sozialpolitik – Klientenakten in Untersuchungen zum Verhältnis von Bürger und Verwaltung, in: Bick, W./Mann, R./Müller, P. J. (Hrsg.): Sozialforschung und Verwaltungsdaten. Stuttgart: Klett-Cotta, 1984, S. 198-206.
  • Hellstern, G.: Verwaltungsakten – Zum Stellenwert von Aktenanalysetechniken in der anwendungsbezogenen Forschung, in: Bick, W./Mann, R./Müller, P. J. (Hrsg.): Sozialforschung und Verwaltungsdaten. Stuttgart: Klett-Cotta, 1984, S. 259-299.
  • Ludwig, Wolfgang: Aktenanalyse, in: Haft, H. und Kordes, H. (Hrsg.) Enzyklopädie Erziehungswissenschaft, Bd. 2: Methoden der Erziehungs- und Bildungsforschung, Stuttgart: Klett-Cotta, 1984, S. 303-308.

(Standardisierte) Befragungen, Surveys

Beobachtung

Biographische Forschung, Lebensverlaufsforschung

  • Alheit, Peter: Biographizität und Struktur, in: Alheit, P./Dausien, B./ Hanses, A./Scheuermann, A. (Hrsg.): Biographische Konstruktionen (Werkstattberichte des Forschungsschwerpunkts Arbeit und Bildung der Universität Bremen, Band 19). Bremen, S. 10-36.
  • Alheit, P./Dausien, B.: Biographie. Eine problemgeschichtliche Skizze. Bremen: Werkstattberichte des Forschungsschwerpunkts Arbeit und Bildung, 14, 1990.
  • Brückner, Erika (1990): Die retrospektive Erhebung von Lebensverläufen. In: K. U. Mayer (Hrsg.): Lebensverläufe und sozialer Wandel (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 31), Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 374-403.
  • Brückner, Erika: Erhebung ereignisorientierter Lebensverläufe als retrospektive Längsschnittrekonstruktion, in: Hauser, R./Ott, N./Wagner, G. (Hrsg.): Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik, Band 2: Erhebungsverfahren, Analysemethoden und Mikrosimulation. Berlin: Akademie-Verlag, 1994, S. 38-69.
  • Bude, H.: Deutsche Karrieren. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1987.
  • Denzin, Norman K.: Interpretive Interactionism (Applied Social Research Methods Series 16). Newbury Park: Sage, 1989.
  • Denzin, Norman K.: Interpretive Biography (Sage Qualitative Research Methods Series 17). Newbury Park: Sage, 1989.
  • Fischer, Wolfram: Alltagszeit und Lebenszeit in Lebensgeschichten von chronisch Kranken, in: Zeitschrift für Sozialisationsforschung und Erziehungssoziologie 2, 1982, S. 5-19.
  • Fischer-Rosenthal, Wolfram: Von der "biographischen Methode" zur Biographieforschung: Versuch einer Standortbestimmung, in: Alter, P./Fischer-Rosenthal, W./Hoerning, Erika. M. (Hrsg.): Biographieforschung. Eine Zwischenbilanz in der deutschen Soziologie (Werkstattberichte des Forschungsschwerpunkts Arbeit und Bildung, Band 13). Bremen, 1990, S. 9-32.
  • Haupert, B./Schäfer, F. J.: Jugend zwischen Kreuz und Hakenkreuz. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1991
  • Hoerning, Erika: Biographische Methoden in der Sozialforschung, in: Das Argument 123, 1980, S. 677-687.
  • Kohli, Martin: Wie es zur "biographischen Methode" kam und was daraus geworden ist. Ein Kapitel aus der Geschichte der Sozialforschung, in: Zeitschrift für Soziologie 10, 1981, S. 273-293.
  • Krüger, H./Marotzki, W.(Hrsg.): Erziehungswissenschaftliche Biographieforschung. Opladen: Leske + Budrich, 1996.
  • Matthes, Joachim/Pfeifenberger, A./Stosberg, M. (Hrsg.): Biographie in handlungswissenschaftlicher Perspektive. Nürnberg, 1981.
  • Roberts, Brian: Biographical Research. Open University Press, 2002.
  • Rosenthal, Gabriele: Erlebte und erzählte Lebensgeschichte. Gestalt und Struktur biographischer Selbstbeschreibungen. Frankfurt/New York: Campus, 1995.
  • Wohlrab-Sahr, Monika: Biographische Unsicherheit. Formen weiblicher Identität in der 'reflexiven Moderne'. Opladen: Leske + Budrich, 1992.

Computergestützte Auswertung qualitativer Daten

  • Barry, Christine A. (1998). Choosing Qualitative Data Analysis Software: Atlas/ti and Nudist Compared. Sociological Research Online, 3(3) http://www.socresonline.org.uk/3/3/4.html.
  • Bos, W./Tarnai, C. (Hrsg.): Computergestützte Inhaltsanalyse in der Empirischen Pädagogik, Psychologie und Soziologie. Münster: Waxmann, 1996.
  • Lee, R. M./Fielding, N. G. (Hrsg.): Using Computers in Qualitative Research. London: Sage, 1991.

Weitere Literatur unter http://caqdas.soc.surrey.ac.uk/bibliography.htm

Datensätze für die Sozialforschung

Dekonstruktion

Deutungsmusteranalyse

Diskursanalyse

Ethnographie

Evaluationsforschung

  • Chelinsky, Eleanor/Shadish, William R. (Hrsg.): Evaluation for the 21st Century: A Handbook. Thousand Oaks: Sage, 1997.
  • Patton, M. Q.: Qualitative Evaluation Methods. Beverly Hills: Sage, 1980.
  • Stockmann, Reinhard: Evaluationsforschung. Grundlagen und ausgewählte Problemfelder. Opladen: Leske + Budrich, 2000.

Experiment und Quasi-Experiment

Forschungsethik

Forschungslogik, Methodologie, Wissenschaftstheorie

Grounded Theory

Gruppendiskussion

  • Bohnsack, R., Przyborski, A., & Schäffer, B. (Hrsg.): Das Gruppendiskussionsverfahren in der Forschungspraxis. Opladen: Barbara Budrich, 2006.
  • Loos, Peter/Schäffer, Burkhard: Das Gruppendiskussionsverfahren. Opladen: Leske + Budrich, 2001.
  • Lamnek, Siegfried: Gruppendiskussion. Theorie und Praxis. Weinheim: PVU, 1998.

  • Dreher, M./Dreher, E.: Gruppendiskussionverfahren. In: Flick, U. et al. (Hrsg.): Handbuch Qualitative Sozialforschung. München: Psychologie Verlags Union, 1991, S. 186-188.
  • Krüger, H.: Gruppendiskussionen. Überlegungen zur Rekonstruktion sozialer Wirklichkeit aus der Sicht der Betroffenen, in: Soziale Welt 34, 1983, S. 90-109.
  • Kromrey, Helmut: Gruppendiskussionen, in: Hoffmeyer-Zlotnik, J. H. P. (Hrsg.): Qualitative Methoden in der Arbeitsmigrantenforschung. Mannheim, 1986, S. 109-143.
  • Mangold, Werner: Gegenstand und Methode des Gruppendiskussionsverfahrens. Frankfurt a. M.: EVA, 1960.
  • Nießen, M: Gruppendiskussion. Interpretative Methodologie - Methodenbegründung - Anwendung. München: Fink, 1977.

Inhaltsanalyse, Sprachanalyse, Textanalyse

  • Krippendorff, Klaus: Content Analysis. Beverly Hills: Sage, 1980.
  • Mayring, P.: Qualitative Inhaltsanalyse, in: Jüttemann, G. (Hrsg.): Qualitative Forschung in der Psychologie. Weinheim, Basel: Beltz, 1985, S. 187-211.
  • Quasthoff, U.(Hrsg.): Sprachstruktur – Sozialstruktur. Kronberg/Ts., 1978.
  • Rust, H.: Struktur und Bedeutung. Studien zur qualitativen Inhaltsanalyse. Berlin: Spiess, 1980.
  • Rust, H.: Inhaltsanalyse. München, 1983.
  • Weber, Robert Philip: Basic Content Analysis (2. Auflage). London: Sage, 1990.
  • Wirth, Werner/Lauf, Edmund (Hrsg.): Inhaltsanalyse. Perspektiven, Probleme, Potentiale. Köln: Herbert von Halem Verlag, 2001.
    • Keine Einführung, sondern Diskussion einer Reihe methodischer Probleme (Kategorienbildung, Codieren u.v.a.m.).
  • Züll, Cornelia/Mohler, Peter Ph. (Hrsg.): Textanalyse. Anwendungen der computerunterstützten Inhaltsanalyse. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1992.

Interviewverfahren

Konversationsanalyse

  • Bergmann, J.: Klatsch: Zur Sozialform der diskreten Indiskretion. Berlin: de Gruyter, 1987.
  • Dedaic, Mirjana: Stepmother als electron: Positioning the stepmother in a family dinner conversation, Journal of Sociolinguistics, 5, 2001, S. 372-400.
  • Deppermann, Arnulf: Gespräche analysieren. Opladen: Leske + Budrich, 1999.
  • Keppler, Angela: Tischgespräche. Über Formen kommunikativer Vergemeinschaftung am Beispiel der Konversation in Familien. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1994.

Messen, Testen (einschl. Gütekriterien)

Speziell: Gütekriterien

Speziell: Übereinstimmung von Urteilen

Methodenkritik

Längsschnittuntersuchungen

  • Mason, W./Fienberg, S. E. (Hrsg.): Cohort Analysis in Social Research. New York: Springer, 1985.
  • Menard, S.: Longitudinal Research. Newbury Park: Sage, 1991.

Narratives Interview

Nicht-reaktive Forschungsmethoden

  • Albrecht, Günter: Zur Stellung historischer Forschungsmethoden und nichtreaktiver Methoden im System der empirischen Sozialforschung, in: Ludz, P. C. (Hrsg.): Soziologie und Sozialgeschichte (Sonderheft 16 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie). Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 242-293.
  • Albrecht, Günter: Nichtreaktive Messung und Anwendung historischer Methoden, in: van Koolwijk, J./Wieken-Meiser, M. (Hrsg.): Techniken der empirischen Sozialforschung, Band 2. München/Wien: Oldenbourg, S. 9-81.
  • Müller, Paul J.: Die Analyse prozeß-produzierter Daten. Stuttgart: Klett-Cotta, 1977.

Objektive Hermeneutik

  • Aufenanger, S./Lenssen, M. (Hrsg.): Handlung und Sinnstruktur. Bedeutung und Anwendung der objektiven Hermeneutik. München: Kindt, 1986.
  • Garz, D./Kraimer, K. (Hrsg.): Die Welt als Text. Zur Theorie, Kritik und Praxis der objektiven Hermeneutik. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1994.
    • Hier kann man gut sehen, dass es eben doch darauf ankommt, wer die Methode anwendet. Neben einem faszinierenden Beispiel von Leber/Oevermann (auch wenn dieses wie fast Alles aus des Meisters Feder in Teilen anfechtbar ist) findet man auch ausgesprochen schwache Stücke, nicht zuletzt (leider) gerade jene, die sich an Bildmaterial versuchen.
  • Oevermann, Ulrich: Genetischer Strukturalismus und das sozialwissenschaftliche Problem der Erklärung der Entstehung des Neuen, in Müller-Doohm, St. (Hrsg.): Jenseits der Utopie: Theoriekritik der Gegenwart. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1991, S. 267-336.
  • Oevermann, Ulrich: Die objektive Hermeneutik als unverzichtbare methodologische Grundlage für die Analyse von Subjektivität. Zugleich eine Kritik der Tiefenhermeneutik, in Jung, Th./Müller-Doohm, St. (Hrsg.): "Wirklichkeit" im Deutungsprozeß: Verstehen und Methoden in den Kultur- und Sozialwissenschaften. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1993, S. 106-189.
  • Reichertz, Jo: Probleme qualitativer Sozialforschung: zur Entwicklungsgeschichte der Objektiven Hermeneutik. Frankfurt/New York: Campus, 1986.
  • Reichertz, Jo: Die objektive Hermeneutik – Darstellung und Kritik, in: König, E./Zedler, P. (Hrsg.): Bilanz qualitativer Forschung, Band II: Methoden. Weinheim: Deutscher Universitäts Verlag, 1995, S. 379-423.
  • Schneider, G.: Strukturkonzept und Interpretationspraxis der objektiven Hermeneutik, in: Jüttemann, G. (Hrsg.): Qualitative Forschung in der Psychologie. Weinheim, Basel: Beltz, 1985, S. 71-91.
  • Schneider, G.: Hermeneutische Strukturanalyse von qualitativen Interviews, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 40, 1988, S. 223-244.

Qualitative Methoden: Allgemeine Überlegungen, Sammelbände, weitere Lehrbücher

Qualitative Methoden: Auswertung (soweit nicht unter speziellen Verfahren erfasst!)

Siehe auch: Biographische Forschung, Lebensverlaufsforschung | Dekonstruktion | Grounded Theory | Gruppendiskussion | Inhalts-, Sprach-, Textanalyse | Konversationsanalyse | Narratives Interview | Objektive Hermeneutik

Sprachwissenschaft, Kommunikationstheorie

Stichprobentheorie und -praxis

  • Bisson, S./Maag, G./Roller, E.: Rekrutierung von Befragungspersonen bei qualitativen Untersuchungen, in: Hauser, R./Ott, N./Wagner, G. (Hrsg.): Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik, Band 2: Erhebungsverfahren, Analysemethoden und Mikrosimulation. Berlin: Akademie-Verlag, 1994, S. 113-130.
  • Rösch, G.: ADM-Design und Einwohnermelderegister – Ein Kommentar aus der Praxis, in: Kaase, M./Küchler, M. (Hrsg.): Herausforderungen der Empirischen Sozialforschung. Mannheim: ZUMA e.V., 1985, S. 159-169.

Telefonische Befragung

Transkription

Varia

Vergleichende Forschung (international, »cross-cultural«)

  • Kohn, Melvin L. (Hrsg.): Cross-National Research in Sociology. Newbury Park, London, New Delhi: Sage, 1989.
  • Øyen, Else (Hrsg.) (1990): Comparative Methodology. Theory and Practice in International Social Research. London: Sage.
    • Überwiegend Arbeiten aus dem »quantitativen« Lager; einzige Ausnahme der Text von Daniel Bertaux.
  • Pole, Christopher J./Burgess, Robert G. (Hrsg.): Cross-Cultural Case Study (Studies in Qualitative Methodology, Volume 6). New York: Elsevier Science, 2000.
  • Smelser, Neil J.: Comparative Methods in the Social Sciences. Englewood Cliffs, NJ: Prentice-Hall, 1976.
    • Dieses Buch behandelt nicht nur den internationalen Vergleich, sondern arbeitet vor allem in den Kapiteln über Durkheim und Weber das Thema des Vergleichs wesentlich breiter auf.
  • van de Vijver, Fons/Leung, Kwok: Methods and Data Analysss for Cross-Cultural Research. Thousand Oaks: Sage, 1997.
    • Bezieht sich ausschließlich auf standardisierte Umfrageforschung. Hierzu finden sich einige gute Hinweise bezüglich Prüfung der Vergleichbarkeit, Itemkonstruktion und Auswertung.
  • Weins, Cornelia: Möglichkeiten und Grenzen des internationalen Vergleichs fremdenfeindlicher Vorurteile. In: Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst (soFid), Band 1/2008, S. 25-43.

Zum Verhältnis quantitativer und qualitativer Methoden

  • Erzberger, Christian: Zahlen und Wörter. Die Verbindung quantitativer und qualitativer Daten und Methoden im Forschungsprozeß. Weinheim: Deutscher Studien Verlag, 1998.
  • Erzberger, Christian: Die Kombination von qualitativen und quantitativen Daten: Methodologie und Forschungspraxis von Verknüpfungsstrategien, in: ZUMA-Nachrichten 19, 1995, S. 35-60.
  • Erzberger, Christian/Kelle, Udo: Qualitativ vs. Quantitativ? Wider den Traditionalismus methodologischer Paradigmen, in: Soziologie, 1998, S. 45-54.
  • Hollstein, Betina/ Freter, H.-J./Werle, M.: Integration qualitativer und quantitativer Verfahrensweisen – Methodologie und Forschungspraxis, in: ZUMA-Nachrichten 29, 1991, 98-115.Kelle, Udo: Die Integration qualitativer und quantitativer Methoden in der empirischen Sozialforschung. Theoretische Grundlagen und methodologische Konzepte (2. Auflage). Wiesbaden VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2008.
  • Wilson, Thomas P.: Qualitative "oder" quantitative Methoden in der Sozialforschung, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 34, 1982, S. 487-508.

  • Brewer, J./Hunter, A.: Multimethod Research. A Synthesis of Styles. London: Sage, 1989.
  • Bryman, A.: The debate about quantitative and qualitative research: a question of method or epistemology, in: British Journal of Sociology 35, 1984, S. 75-92.
  • Bryman, A.: Quantity and Quality in Social Research. London: Unwin Hyman, 1988.
  • Engler, S.: Zur Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden, in: Friebertshäuser, B./Prengel, A. (Hrsg.): Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Weinheim, München: Juventa, 1997, S. 118-130.
  • Kromrey, Helmut: Strategien des Informationsmanagements in der Sozialforschung. Ein Vergleich quantitativer und qualitativer Ansätze, in: Angewandte Sozialforschung 18, 1994, S. 163-184.
  • Ostner, Ilona: Scheu vor der Zahl? Die qualitative Erforschung von Lebenslauf und Biographie als Element einer feministischen Wissenschaft, in: Voges, W. (Hrsg.): Methoden der Biographie- und Lebenslaufforschung. Opladen: Leske + Budrich, 1987, S. 103-124.

Weiterführende Literatur zur statistischen Datenanalyse

Clusteranalyse

Datenreduktion

  • Fava, Joseph L./Velicer, Wayne F.: The Effects of Overextraction on Factor and Component Analysis, Multivariate Behavioral Research, 27, 1992, S. 387-415.
  • Velicer, Wayne F./Jackson, Douglas N.: Component Analysis versus Common Factor Analysis: Some Issues in Selecting an Appropriate Procedure, Multivariate Behavioral Research, 25, 1990, S. 1-28.

Diskrete (kategoriale, qualitative) und zensierte/trunkierte Daten

  • Agresti, Alan: Categorical Data Analysis. New York: Wiley, 1990, 2. Auflage 2002.
    • Die autoritative Quelle in englischer Sprache mit einem Schwerpunkt auf logistischer Regression und log-linearen Modellen. Ebenfalls vertreten: Panel-Modelle sowie Mehrebenen-Analyse.
  • Aldrich, J. H./Nelson, F. D.: Linear Probability, Logit, and Probit Models (Sage University Paper series on Quantitative Applications in the Social Sciences, series no. 07-045). Beverly Hills: Sage Publications, 1984.
    • Aus der bekannten Sage-Reihe ein kleines Einführungsbüchlein, das aufgrund des beschränkten Umfanges natürlich keine komplexeren Entwicklungen beschreiben kann. Auch nicht mehr ganz aktuell.
  • Andreß, Hans-Jürgen/Hagenaars, J.-A./Kühnel, Steffen: Analyse von Tabellen und kategorialen Daten. Berlin u.a.: Springer, 1997.
    • Die umfassendste Quelle in deutscher Sprache. Enthält auch Kapitel über weniger gängige Verfahren wie den GSK-Ansatz oder Modelle für latente Klassen.Es gibt auch eine Website, auf der man Daten und Programme finden kann, die im Buch verwendet wurden, außerdem eine Liste mit Errata.
  • Breen, Richard: Regression Models: Censored, Sample-Selected, or Truncated Data (Sage University Paper series on Quantitative Applications in the Social Sciences 07-111). Thousand Oaks, CA: Sage, 1996.
  • Kühnel, Steffen/Jagodzinski, Wolfgang/Terwey, Michael: Teilnehmen oder Boykottieren: Ein Anwendungsbeispiel der binären logistischen Regression mit SPSSX. ZA-Information 25, 1989, S. 44-75.
    • Auch ohne den (natürlich veralteten) Bezug auf SPSSX eine gelungene erste Hinführung an die logistische Regression.
  • Ludwig-Mayerhofer, W.: Multivariate Logit-Modelle für ordinalskalierte abhängige Variablen. ZA-Information 27, 1990, S. 62-88.
    • Eine einfache Einführung in die logistische Regression für ordinale Daten, mit Schwerpunkt auf dem gängigsten Verfahren, dem sog. kumulativen Logit-Modell.
  • Long, J. Scott: Regression Models for Categorical and Limited Dependent Variables. Thousand Oaks: Sage, 1997.
  • Menard, Scott: Applied Logistic Regression Analysis. Thousand Oaks: Sage, 1995 (Series: Quantitative Applications in the Social Sciences, Bd. 106).
  • Tutz, Georg: Die Analyse kategorialer Daten. München: Oldenbourg, 2000.

  • Agresti, Alan: Measures of Nominal-Ordinal Association, in: Journal of the American Statistical Association 76, 1981, S. 524-529.
  • Agresti, Alan: A survey of strategies for modeling cross-classifications having ordinal variables, in: Journal of the American Statistical Association 78, 1983, S. 184-198.
  • Agresti, Alan: Analysis of Ordinal Categorical Data. New York: Wiley, 1984.
  • Alba, Richard D.: Interpreting the Parameters of Log-Linear Models, in: Sociological Methods and Research 16, 1987, S. 45-77.
  • Albert, A./Anderson, J. A.: On the existence of maximum likelihood estimates in logistic regression models, in: Biometrika 71, 1984, S. 1-10.
  • Ashby, D./Pocock, S. J./Shaper, A. G.: Ordered Polytomous Regression: An Example Relating Serum Biochemistry and Haematology to Alcohol Consumption, in: Applied Statistics 35, 1986, S. 289-301.
    • Gutes Anwendungsbeispiel für das logistische Regressionsmodell mit einer ordinalskalierten abhängigen Variablen.
  • Ben-Akiva, M./Lerman, S.: Discrete Choice Analysis: Theory and Application to Travel Demand. Cambridge, MA: MIT-Press, 1985.
  • Bishop, Y./Fienberg, S./Holland, P.: Discrete Multivariate Analysis: Theory and Practice. Cambridge, Mass.: MIT Press, 1975.
    • Der Klassiker zu log-linearen Modellen. Ich müsste mal checken, ob es eine neuere Auflage gibt.
  • Borooah, Vani K.: Logit and Probit. Ordered and Multinomial Models. Thousand Oaks: Sage, 2002 .
  • Clogg, C. C./Shihadeh, E. S.: Statistical Models for Ordinal Variables. Thousand Oaks, CA:Sage, 1994 (Series: Quantitative Applications in the Social Sciences, Bd. 138).
  • Goodman, L. A.: How to ransack social mobility tables and other kinds of cross-classification tables, in: American Journal of Sociology 75, 1969, S. 1-40.
    • Die klassische Referenz für log-lineare Modelle. Eines (vielleicht das erste?) aus einer langen Serie von Papers Leo Goodmans zu diesem Thema.
  • Hauck, Walter W./Donner, Allan: Wald's Test as Applied to Hypotheses in Logit Analysis, in: Journal of the American Statistical Association, 72(360), 1977, S. 851-853.
  • Langeheine, R.: Log-lineare Modelle zur multivariaten Analyse qualitativer Daten. München Wien: Oldenbourg, 1980.
    • Meines Wissens das erste Lehrbuch in deutscher Sprache zum Thema. Didaktisch gut gelungen.
  • Maddala, G. S.: Limited Dependent and Qualitative Variables in Econometrics. Cambridge: Cambridge University Press, 1983.
  • Maier, G./Weiss, P.: Modelle diskreter Entscheidungen. Wien: Springer, 1990.
  • Urban, Dieter: Logit-Analyse. Statistische Verfahren zur Analyse von Modellen mit qualitativen Response-Variablen. Stuttgart: G. Fischer, 1993.

Explorative Datenanalyse

Graphiken

  • Krämer, Walter: So lügt man mit Statistik, Frankfurt/New York: Campus, 1991.
  • Krämer, Walter: So überzeugt man mit Statistik, Frankfurt/New York: Campus, 1994.
  • Schnell, Rainer: Graphisch gestützte Datenanalyse, München, Wien: Oldenbourg, 1994.
  • Schnell, Rainer: Less frequently asked questions: Nutzen und Notwendigkeit grafisch gestützter Datenanalyse, in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie 25, 2000, S. 5-28.
  • Tufte, E.: The Visual Display of Quantitative Information, Cheshire: Graphics Press, 1983.
  • Wallgren, A./Wallgren, B./ Persson, R./ Jorner, U./Haaland, J.: Graphing Statistics & Data. Creating Better Charts. Thousand Oaks: Sage, 1996.
    • Die beiden Bücher von Krämer sind essentiell für jede/n, die/der sog. Präsentationsgrafiken erstellen möchte. Schnell stellt etwas fortgeschrittenere Dinge vor. Tufte ist schlicht und einfach grundlegend und Augen öffnend, viele seiner Argumente und einige seiner Anregungen kann man in Krämers Büchern wiederfinden. Wallgren et al. diskutieren in vorzüglich systematischer Weise die Vor- und Nachteile verschiedener Arten von Grafiken und ihrer Gestaltungselemente.
  • Biderman, A. D.: The Graph as a Victim of Adverse Discrimination and Segregation, in: Information Design Journal 1, 1980, S. 232-241.
  • Chambers, John M. et al., Graphical Methods for Data Analysis, Pacific Grove 1983
  • Cleveland, William S.: Graphs in scientific publications, in: The American Statistician 38, 1984, S. 261-269.
  • Cleveland, William S.: The Elements of Graphing Data. Monterey, CA: Wadsworth, 1985.
  • Cleveland, William S./McGill, R.: The Many Faces of a Scatterplot, in: Journal of the American Statistical Association 79, 1984, S. 807-822.
  • Goodall, Colin: A survey of smoothing techniques, in: Fox, John/Long, J. Scott (Hrsg.), Modern methods of data analysis. Newbury Park, London, New Delhi: Sage, 1990, S. 126-176.
  • Henry, G. T.: Graphing Data. Thousand Oaks: Sage, 1995.
  • Jacoby, W. G.: Statistical Graphics for Univariate and Bivariate Data. Thousand Oaks: Sage, 1997 (Quantitative Applications in the Social Sciences, Bd. 117).
  • Jacoby, W. G.: Statistical Graphics for Visualizing Multivariate Data. Thousand Oaks: Sage, 1998 (Quantitative Applications in the Social Sciences, Bd. 120).
  • Lewandowsky, St., Spence, I.: The Perception of Statistical Graphs, in: Sociological Methods & Research 18, 1989, S. 200-242.
  • Wainer, H.: How to Display Data Badly, in: American Statistician 38, 1984, S. 137-147.
    • Alt, aber keineswegs veraltet.

Handbücher, Nachschlagewerke

  • Arminger, Gerhard/Clogg, Clifford C./Sobel, Michael E. (Hrsg.): Handbook of Statistical Modeling for the Social and Behavioral Sciences. New York, Plenum Press, 1995.
  • Behnke, Joachim/Gschwend, Thomas/Schindler, Delia/Schnapp, Kai-Uwe: Methoden der Politikwissenschaft. Neuere qualitative und quantitative Analyseverfahren. Baden-Baden: Nomos, 2006.
    • Hier werden neuere Verfahren wie Bayes'sche Statistik, Bootstrap, Mischverteilungsmodelle, Multiple Imputation, Panelanalyse oder Propensity Score Matching kurz, aber stets mit Hinweisen auf die praktische Umsetzung abgehandelt.
  • Wolf, Christof/Best, Henning (Hrsg.): Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2010.
    • Größtenteils ausgezeichnete Beiträge zu den wichtigsten gängigen statistischen Analyseverfahren.
  • Everitt, Brian S.: The Cambridge Dictionary of Statistics. Cambridge: Cambridge University Press, 2006 (3. Auflage).
  • Fox, John/Long, Scott J. (HRsg.): Modern Methods of Data Analysis. Thousand Oaks, CA: Sage, 1990.
    • Gewiss ist der Inhalt aus heutiger Sicht nicht mehr durchgängig »modern«, so manche neuere Entwicklung fehlt. Vieles ist aber nach wie vor gültig.
  • Raftery, Adrian E./Tanner, Martin A./Wells, Martin T. (Hrsg): Statistics in the 21st Century. Alexandria, Va.: American Statistical Association, 2002.
    • Kurze Überblicksartikel über eine große Bandbreite statistischer Modelle in verschiedenen Disziplinen.
  • Scott, Jacqueline, Xie, Yu: Quantitative Social Science. Thousand Oaks, CA: Sage, 2005.
    • Band 3 und 4 enthalten Aufsätze zu den wichtigsten Verfahren statistischer Datenanalyse nach dem gegenwärtigen »state of the art«.
  • Vogt, W. Paul: Dictionary of Statistics & Methodology. A Nontechnical Guide for the Social Sciences. Thousand Oaks, CA: Sage, 2005.

Inferenzstatistik (Mehr zu ...)

Mehrebenenanalyse

  • Bryk, A. S. /Raudenbush, S. W.: Hierarchical Linear Models: Applications and Data Analysis Methods. Newbury Park: Sage, 1992.
    • Eines der Werke, die man nach der Einführung von Kreft/de Leeuw studieren könnte oder sollte.
  • DiPrete, Thomas A. /Forristal, Jerry D.: Multilevel Models: Methods and Substance. In: Annual Review of Sociology 20, 1994, S. 331-357.
    • Ein kurzer einführender Überblick.
  • Engel, Uwe: Einführung in die Mehrebenenanalyse. Opladen: Westdeutscher Verlag (WV Studium 182), 1998.
    • Verschiedene Verfahren werden anhand von Beispielen dargestellt. Etwas trocken.
  • Gelman, Andrew/Hill, Jennifer: Data Analysis Using Regression and Multilevel/Hierarchical Models. Cambridge: Cambridge University Press, 2007.
    • Ausgezeichnete, breite Darstellung, die im letzten Drittel auch auf bayes'sche Schätzverfahren eingeht. Anwendungssoftware sind R und BUGS.
  • Kreft, Ita/de Leeuw, Jan: Introducing Multilevel Modeling. London: Sage 1998.
    • Hervorragender Einstieg, der aber durch weiterführende Texte ergänzt werden muss, falls man eigene Analysen durchführen möchte.
  • Langer, Wolfgang: Mehrebenenanalyse: Eine Einführung für Forschung und Praxis. Wiesbaden: VS-Verlag, 2004.
    • Sehr schöne Einführung für deutschsprachige Leser.
  • Snijders, Tom A. B./Bosker, Roel: Multilevel Analysis. An introduction to basic and advanced multilevel modeling. London: Sage, 1999.
    • Hier werden sehr viele Dinge umfassend dargestellt.

Mehr Literaturhinweise auf meiner Multilevel Modeling Page

Missing Data

Multivariate Analyseverfahren (allgemein)

Nonparametrische (verteilungsfreie) Verfahren

Panelanalyse

  • Allison, Paul D.: Fixed Effects Regression Models (Sage University Paper Series on Quantitative Applications in the Social Sciences, 07-160). Los Angeles: Sage, 2009.
  • Andreß, Hans-Jürgen/Golsch, Katrin/Schmidt, Alexander W.: Applied Panel Data Analysis for Economic and Social Surveys. Berlin, Heidelberg: Springer, 2013.
    • Von der Webseite zum Buch kann man ein Zip-File mit den Daten und der Stata-Syntax zum Umsetzen der Modell herunterladen.
  • Allison, Paul D.: Using Panel Data to Estimate the Effects of Events, in: Sociological Methods & Research 23, 1994, S. 174-199.
  • Baltagi, Badi H.: Econometric Analysis of Panel Data (4. Auflage). Chichester: Wiley, 2008.
  • Halaby, Charles N.: Panel Models in Sociological Research: Theory into Practice, in : Annual Review of Sociology 2004, S. 507-544.
  • Singer, Judith D., Willett, John B.: Applied Longitudinal Data Analysis. Modeling Change and Event Occurrence. Oxford, New York: Oxford University Press, 2003.
    • Neben der Verlaufsdatenanalyse werden hier "Growth Curve Models" dargestellt, die eine für manche Zwecke fruchtbare Variante der Panelanalyse darstellen.
  • Arminger, Gerhard/Müller, F.: Lineare Modelle zur Analyse von Paneldaten. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1990.
  • Crowder, M. J./Hand, D. J.: Analysis of Repeated Measures. London: Chapman and Hall, 1990.
  • Engel, Uwe/Reineke, Jost: Panelanalyse. Berlin/New York: de Gruyter, 1994.
  • Finkel, Steven E.: Causal Analysis with Panel Data (Sage University Paper series on Quantitative Applications in the Social Sciences, series no. 07-105). Thousand Oaks, CA: Sage, 1995.
  • Hsiao, Cheng:Analysis of Panel Data (2. Auflage). Cambridge: Cambridge University Press, 2003.
  • Rendtel, Ulrich: Über die Behandlung des Selektivitätsproblems bei der Auswertung von Paneldaten, in: Helberger, C. u. a. (Hrsg.): Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit. Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit, 1991, S. 35-59.
  • Visser, R. A.: Analysis of Longitudinal Data in Behavioural and Social Research. Leiden: DSWO Press, 1985.

Räumliche Daten

  • Banerjee, Sudipto/Carlin, Bradley P./Gelfand, Alan E.: Hierarchical Modeling and Analysis for Spatial Data (Second Edition). London: Chapman & Hall/CRC, 2015.
    • Ziemlich advanced. »Hierachical« bezieht sich auf hierarchische Bayes-Analyse.
  • Bivand, Roger S./Pebesma, Edzer/Gómez-Rubio, Virgilio: Applied Spatial Data Analysis with R (Second Edition). New York: Springer, 2013.
    • Aus diesem Buch lernt man auch einiges über R! Räumliche Statistik wird vorausgesetzt, aber man wird immer wieder auf die entsprechende Literatur verwiesen.
  • Darmofal, David: Spatial Analysis for the Social Sciences. New York: Cambridge University Press, 2015.
  • Gelfand, Alan E./Diggle, Peter J./Fuentes, Montserrat/Guttorp, Peter (Hrsg.): Handbook of Spatial Statistics. Boca Raton, FL: CRC, 2010.
  • LeSage, James P./Pace, R. Kelley: Introduction to Spatial Econometrics. Boca Raton, FL: Chapman & Hall/CRC, 2008.
  • Ward, Michael D./Gleditsch, Kristian S.: Spatial Regression Models (Quantitative Applications in the Social Science, No. 155). Thousand Oaks, CA: SAGE, 2008.

Regressionsanalyse (OLS, Allgemeines Lineares Modell)

Strukturgleichungsmodelle, latente Variablen

  • Brown, Timothy A.: Confirmatory Factor Analysis for Applied Research. New York, London: Guilford Press, 2006.
    • Das aktuelle Work zur CFA.
  • Long, J. S.: Confirmatory Factor Analysis (Quantitative Applications in the Social Sciences 33). Beverly Hills: Sage, 1983.
  • Long, J. S.: Covariance Structure Models (Quantitative Applications in the Social Sciences 34). Beverly Hills: Sage, 1983.
    • Alt aber gut! Man muss freilich wissen, dass es seither viele Weiterentwicklungen gegeben hat.
  • Bollen, Kenneth A.: Structural Equations With Latent Variables. New York: Wiley, 1989.
    • Auch das nicht mehr ganz aktuell, aber ein Klassiker.
  • Cuttance, P./Ecob, R.: Structural modelling by example. Cambridge: Cambridge University Press, 1987.
  • Everitt, B. S.: An introduction to latent variable models. London: Chapman and Hall, 1984.
  • Hayduk, L.A.: Structural equation modelling with LISREL: Essentials and advances. Baltimore: The John Hopkins University Press, 1987.
  • Hoyle, Rick H. (Hrsg.): Structural Equation Modeling. Concepts, Issues, and Applications. Thousand Oaks: Sage, 1995.
  • Jöreskog, Karl G.: A general approach to confirmatory maximum likelihood factor analysis, in: Psychometrika 34, 1969, S. 183-202.
    • Damit hat, glaube ich, alles angefangen.
  • Loehlin, John C.: Latent Variable Models. An Introduction to Factor, Path, and Structural Equation Analysis (4. Aufl.). Mahwah, NJ: Erlbaum, 2004.
  • Muthén, Bengt: Latent Variable Structural Equation Modeling with Categorical Data, in: Journal of Econometrics 22, 1983, S. 43-65.
  • Muthén, Bengt: A General Structural Equation Model with Dichotomous, Ordered Categorical, and Continuous Latent Variable Indicators, in: Psychometrika 49, 1984, S. 115-132.
  • Muthén, Bengt O.: Dichotomous Factor Analysis of Symptom Data, in: Sociological Methods & Research 18, 1989, S. 19-65.
    • Leider habe ich bislang keine gut lesbare Darstellung der Grundlagen des Ansatzes von Bengt Muthén für kategoriale Variablen gefunden. Die hier angegebenen (und andere) Originalarbeiten sind nicht leicht zugänglich.

Verlaufsdatenanalyse (Ereignisanalyse, Verweildaueranalyse, Survivalanalyse)

  • Andreß, Hans-Jürgen: Verlaufsdatenanalyse (Historical Social Research/Historische Sozialforschung, Supplement/Beiheft No. 5). Köln: Zentrum für Historische Sozialforschung, 1992.
    • Gute, anspruchsvolle Einführung, die auch die Annahmen über die verschiedenen Prozessen zugrunde liegenden Mechanismen anspricht.
  • Blossfeld, Hans-Peter/Hamerle, Alfred/Mayer, Karl Ulrich: Ereignisanalyse. Frankfurt, New York: Campus, 1986.
    • Dieses Buch legt sehr viel Gewicht auf die sozialwissenschaftliche Anwendung. Die Software-Beispiele sind leider im wesentlichen veraltet.
  • Blossfeld, Hans-Peter/Rohwer, Götz: Techniques of Event History Modeling. Hillsdale, NJ: Erlbaum, 1995 (2. Aufl. 2001).
    • Extrem hilfreich für alle, die mit dem Programm TDA arbeiten. Der Hauptunterschied zwischen 1. und 2. Auflage liegt in der zugrunde gelegten Version von TDA; wer also mit aktuellen TDA-Versionen (ab 6.1, denke ich) arbeitet, muss darauf achten, die 2. Auflage zu bekommen.
  • Collett, Dave: Modelling Survival Data in Medical Research, Boca Raton, London, New York, Washington: Chapman & Hall/CRC, 1999. (Erstausgabe 1994 bei Chapman & Hall).
    • Dieses leider gar nicht leicht auffindbare oder erhältliche Buch stellt aus meiner Sicht definitiv den besten Kompromiss aus Einführung und anspruchsvoller Weiterführung dar. Enthält auch sehr viele Daten-Beispiele, dem avisierten Leserkreis entsprechend aus der Medizin. SoziologInnen, die sich in die Materie einarbeiten, sollten also parallel mal eines der anderen Werke konsultieren, um eine Idee davon zu bekommen, welche soziologischen Fragestellungen mit diesen Verfahren analysiert werden können.
  • Diekmann, Andreas/Mitter, Peter: Methoden zur Analyse von Zeitverläufen. Stuttgart: Teubner, 1984.
    • Führt sehr gut in die Grundlagen ein. Softwaremäßig nicht auf dem neusten Stand (das ist kein Vorwurf – denn wie soll es anders sein? –, sondern nur ein Hinweis).
  • Hosmer, David W./Lemeshow, Stanley: Applied Survival Analysis. Regression Modeling of Time to Event Data. New York: Wiley, 1999.
    • Dieses Buch richtet sich – wie das auch sonst ziemlich ähnliche von Collett – mehr an Mediziner und Biologen. Wegen des Schwerpunkts auf Regressionsmodellen ist es auch für Sozialwissenschaftler von Interesse. Die in diesem Buch verwendeten Datensätze können von einer Webseite heruntergeladen werden: ftp://ftp.wiley.com/public/sci_tech_med/survival/
  • Ludwig-Mayerhofer, W.: Statistische Modellierung von Verlaufsdaten in der Analyse sozialer Probleme (Teil I + II), in: Soziale Probleme 5, 1994, S. 115-143 und 229-263.
    • Hier habe ich versucht, die grundlegenden Begriffe sehr einfach darzustellen; komplexere Verfahren werden nur überblicksartig angesprochen.
  • Singer, Judith D., Willett, John B.: Applied Longitudinal Data Analysis. Modeling Change and Event Occurrence. Oxford, New York: Oxford University Press, 2003.
    • Enthält neben einer Einführung in die Verlaufsdatenanalyse auch eine Darstellung der "Growth Curve Models", einer für manche Zwecke fruchtbaren Variante der Panelanayse
  • Abbott, R. D.: Logistic regression in survival analysis, in: American Journal of Epidemiology 121, 1985, S. 465-471.
  • Addison, J. T./Portugal, P.: On the distributional shape of unemployment duration, in: The Review of Economics and Statistics 69, 1987, S. 520-526.
  • Allison, Paul D.: Discrete-Time Methods for the Analysis of Event Histories, in: Leinhardt, S. (Hrsg.): Sociological Methodology 1982. San Francisco: Jossey-Bass, 1982, S. 61-98.
  • Allison, Paul D.: Event History Analysis. Regression for Longitudinal Event Data. Beverly Hills: Sage, 1984.
  • Blossfeld, Hans-Peter/Hamerle, Alfred/Mayer, Karl Ulrich: Event history analysis. Hillsdale, NJ: Erlbaum, 1989.
    • Die englische Fassung des deutschen Buches von 1986.
  • Blossfeld, Hans-Peter/Hamerle, Alfred: Using Cox Models to Study Multiepisode Processes, in: Sociological Methods & Research 17, 1989b, S. 432-448.
  • Blossfeld, Hans-Peter/Hamerle, Alfred: Unobserved Heterogeneity in Event History Models, in: Quality & Quantity 26, 1992, S. 157-168.
  • Breslow, N.: A generalized Kruskal-Wallis test for comparing K samples subject to unequal patterns of censorship, in: Biometrika 57, 1970, S. 579-594.
  • Brüderl, Josef/Diekmann, Andreas: The log-logistic rate model: Two generalizations with an application to demographic data, in: Sociological Methods & Research, 1995.
  • Carroll, Glenn R.: Dynamic Analysis of Discrete Dependent Variables: A Didactic Essay, in: Quality & Quantity 17, 1983, S. 425-460.
  • Cox, D. R.: Regression models and life-tables (with discussion), in: J. Roy. Statist. Soc. 34, Series B 34, 1972, S. 187-220.
  • Cox, D. R.: Partial likelihood, in: Biometrika 62, 1975, S. 269-276.
  • Diekmann, Andreas: Ereignisdatenanalyse – Beispiele, Probleme und Perspektiven, in: ZUMA-Nachrichten 23, 1988, S. 7-25.
  • Diekmann, Andreas/Mitter, Peter: Stand und Probleme der Ereignisanalyse, in: Mayer, K. U. (Hrsg.): Lebensverläufe und sozialer Wandel (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 31). Opladen: Westdeutscher Verlag, 1990, S. 404-441.
    • Die letzten beiden Arbeiten bieten im Vergleich zum Buch von Diekmann/Mitter 1984 etwas aktualisierte Übersichten.
  • Elandt-Johnson, Regina C./Johnson, Norman L.: Survival Models and Data Analysis. New York: Wiley, 1980
    • Viele Grundlagen, aber auch zahlreiche Beispiele.
  • Epstein, B.: The statistical analysis of incomplete life length data, in: J.T. de Oliveira/B. Epstein (Hrsg.), Some recent advances in statistics. London, New York, Academic Press, 1982, S. 213-248.
    • Eine ziemlich formale Einführung ohne Beispiele.
  • Galler, Heinz P./Pötter, Ulrich: Zur Robustheit von Schätzmodellen für Ereignisdaten. In Reinhard Hujer/Hilmar Schneider/Wolfgang Zapf (Hrsg.), Herausforderungen an den Wohlfahrtsstaat im strukturellen Wandel (pp. 379-405). Frankfurt/New York: Campus, 1992.
    • Zeigen, dass die Einflüsse von Kovariaten im allgemeinen mehr oder weniger zutreffend geschätzt werden, auch wenn das Modell hinsichtlich der Form der Hazardrate fehlspezifiert ist. (Trotzdem gibt es Ausnahmen – also keine Rechtfertigung für sloppy work).
  • Gehan, Edmund A.: A generalized Wilcoxon test for comparing arbitrarily singly censored samples, in: Biometrika 52, 1965, S. 203-223.
  • Kalbfleisch, J. D./Prentice, R. L.: The Statistical Analysis of Failure Time Data. New York: Wiley, 1980.
    • Richtet sich vor allem an Statistiker, eher knapp.
  • Lawless, Jerald F.: Statistical Models and Methods for Lifetime Data. New York: John Wiley, 1982.
    • Neben Kalbfleisch/Prentice das wichtigste ältere Lehrbuch aus dem englischen Sprachraum, aber um einiges ausführlicher. Zielt ebenfalls vor allem auf Statistiker.
  • Mantel, N.: Evaluation of survival data and two new rank order statistics arising in its consideration, in: Cancer Chemotherapy Reports 50, 1966, S. 163-170.
  • Namboodiri, N. Krishnan/Suchindran, C. M.: Life Table Techniques and Their Applications. Orlando: Academic Press, 1987.
    • Der Titel ist wörtlich zu nehmen: Hier geht es nicht um komplexe Modellierungen von Verlaufsdaten, sondern einzig und allein um Fragen der Life Table Schätzung. Dies aber sehr ausführlich und grundlegend. Dürfte vor allem für Epidemiologen und andere Personen aus dem medizinischen Bereich sowie evtl. für Versicherungsmathematiker interessant sein, ansonsten für alle, die Spezialkenntnisse zu diesem Schätzverfahren benötigen.
  • Nelson, Wayne: Applied Life Data Analysis. New York: Wiley, 1982.
    • Sehr breit in den Grundlagen; enthält vor allem technische Anwendungen (wie lange halten Glühbirnen ...). Für Sozialwissenschaftler nicht erste Wahl.
  • Peto, Richard/Peto, Julian: Asymptotically efficient rank invariant test procedures, in: Journal of the Royal Statistical Society A 135, 1972, S. 185-206.
  • Prentice, R. L.: Linear rank tests with right censored data, in: Biometrika 65, 1978, S. 167-179.
  • Tarone, R. E./Ware, J.: On distribution-free tests for equality of survival distributions, in: Biometrika 64, 1977, S. 156-160.
  • Yamaguchi, Kazuo: Event history analysis. Newbury Park: Sage, 1991.
    • Geht wenig auf die bekannten parametrischen Modelle für kontinuierliche Daten ein, Modellierungen mit log-linearen und logistischen Modellen stehen im Vordergrund. Gut die Orientierung an Beispieldatensätzen. Achtung: In der ersten Auflage enthält der letzte Datensatz (S. 152 ff.) einige fehlerhafte Daten.

Wahrscheinlichkeit

  • Kinney, John J.: Probability. An Introduction with Statistical Applications. New York: Wiley, 1997.
    • Einigermaßen anspruchsvolles Werk.
  • Lee, Peter M.: Bayesian Statistics. An Introduction (3. Auflage). London: Hodder Arnold, 2004.
  • Ross, Sheldon: A First Course in Probability (6. Auflage). Upper Saddle River: Prentice-Hall, 2002.
    • Gut nachvollziehbare Einführung mit vielen Beispielen und Übungsaufgaben. Ziemlich umfassend und daher auch nicht ganz einfach.
  • Rudas, Tamás: Probability Theory. A Primer (Reihe: Quantitative Applications in the Social Sciences, Nr. 142). Thousand Oaks, CA: Sage, 2004.
    • Gut an diesem Buch ist, dass fast durchgängig der Bezug zu sozialwissenschaftlichen Stichprobenverfahren hergestellt wird. Weniger gut ist der einfache Satz: Da Formeln nur mit Mitteln der Schreibmaschinentastatur dargestellt werden, sind sie teilweise nicht gut zu lesen. Weniger als Lehrbuch der Wahrscheinlichkeitstheorie gedacht, mehr als einführender Überblick, der bei genauer Lektüre trotzdem für Einsteiger gewinnbringend ist.
  • Beck-Bornholdt, Hans-Peter/Dubben, Hans-Hermann: Der Hund, der Eier legt – Erkenntnis von Fehlinformation durch Querdenken. Reinbek bei Hamburg: rowohlt, 2001.
    • Dem albernen Untertitel zum Trotz (Bücher, die den Begriff »Querdenker« verwenden, sollte man eigentlich meiden – und was immer Querdenken sein mag, ist es m. E. nicht das, warum es hier geht) ist das ein erhellendes Werk, das zu kritischer Lektüre medizinischer (und anderer sich auf statistische Verfahren stützender) Untersuchungen anleitet. Allerdings ist manches auch definitiv Quatsch.
  • Beck-Bornholdt, Hans-Peter/Dubben, Hans-Hermann: Der Schein der Weisen. Irrtümer und Fehlurteile im alltäglichen Denken. Reinbek bei Hamburg: rowohlt, 2003.
    • Ein wenig penetrant, aber immer wieder mit überraschenden Ergebnissen werden die Grundlagen der Bayes-Statistik durchgekaut.
  • Randow, Gero von: Das Ziegenproblem. Denken in Wahrscheinlichkeiten. Reinbek bei Hamburg: rowohlt, 1992 (seither viele Auflagen).
    • Definitiv das beste populärwissenschaftliche Buch zu den Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Zähldaten

Viele Lehrbücher zur Analyse kategorialer Daten (z.B. Agresti oder Long enthalten auch Kapitel über Zähldaten.
  • Cameron, A. C./Trivedi, P. K.: Econometric Models Based on Count Data: Comparisons and Applications of some Estimators and Tests, in: Journal of Applied Econometrics 1, 1986, S. 29-53.
  • Cameron, A. Colin/Trivedi, Parvin K.: Regression Models of Count Data. Cambridge: Cambride University Press, 2013 (2. Auflage).
  • Hilbe, Joseph M.: Negative Binomial Regression (5. Auflage). Cambridge: Cambridge University Press, 2011.
  • Winkelmann, Rainer: Econometric Analysis of Count Data. Berlin, Heidelberg: Springer, 2008 (5. Auflage).

Zeitschriften (Statistik-Zeitschriften werden hier nicht erfasst)


Einführung in und Hilfen für das wissenschaftliche Arbeiten und Studieren


Neben den oben angegeben Büchern, die ich kenne und empfehlen kann, gibt es noch eine Menge weiterer ähnlicher Bücher. Zum Teil richten diese sich an Studierende bestimmter Fächer, zum Teil beschäftigen sie sich mit Spezialproblemen wie etwa Techniken der Bearbeitung wissenschaftlicher Literatur, des Redens oder des Schreibens. Ich erwähne dies hier, um nicht den Eindruck zu erwecken, es gebe nur die oben zitierten Werke.

Reflexion über Forschung, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie


© W. Ludwig-Mayerhofer, ILMES | Last update: 23 Feb 2018